Biografie 

Der Tenor Benedikt Nawrath wurde in Heidelberg geboren. 
Er studierte an der Hochschule für Musik Würzburg zuerst Schulmusik und wechselte dann in das Gesangsstudium zu Prof. Endrik Wottrich. Bereits während des Studiums  debütierte er 2009 am Theater Erfurt als Tamino in „Die Zauberflöte“.  Mit „Die arabische Nacht“ von Christian Jost an der  Oper Halle kam er erstmals  mit der modernen Musikszene in Kontakt, in der er sich seitdem etablieren konnte. Zudem war er Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung und absolvierte Meisterkurse bei Ingeborg Hallstein und bei Scot Weir im Rahmen der Bachakademie Stuttgart.


Sein erstes Engagement begann 2010 am Nationaltheater Mannheim
. Sein Repertoire umfasst seitdem über 50 Partien, u.a. die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) und  Truffaldino (Die Liebe zu drei Orangen). Uraufführungen von O. Neuwirth, L. Ronchetti und A. Hölszky (Böse Geister, Uraufführung des Jahres 2014) komplettieren die große Bandbreite.

Im September 2014 wechselte Benedikt Nawrath an das Staatstheater Wiesbaden. Dort sang er in der als unsingbar geltenden Oper "Die Soldaten" von A. Zimmermann die Partie des Pirzel. Gastengagements führten ihn unter anderem an die Staatstheater Darmstadt und Mainz, an die Deutsche Oper am Rhein und nach Erfurt zu den Domstufen-Festspielen. Dan Ettinger, Johannes Kalitzke und Konrad Junghänel waren prägende Dirigenten. 

Seit August 2017 ist Benedikt Nawrath freischaffend. Als Gast am Theater Chemnitz wird er im Rheingold als Mime debutieren. Neben seinem Lehrauftrag für Gesang an der Musikschule Buchen und der Chorstimmbildung in der Metropolregion Rhein-Neckar, bildet er sich an der Universität Zürich mit dem Executive Master in Arts Administration (EMAA)weiter.  

Am weitesten gefächert ist sein Repertoire im Konzertbereich. 
Als Konzertsänger arbeitete Benedikt Nawrath mit namhaften Dirigenten wie Helmut Rilling, Karl-Heinz Steffens und Jörg Straube zusammen. Mit Letzterem erschien bei Carus die hochgelobte CD
mit Messe und Motetten von J. Chr. Altnickol. Mit dem Eliteensemble aus Wien "die reihe" erfolgte eine Einladung zum Musikfestival Aspekte Salzburg mit dem Werk von Elliot Carter "In Sleep, in Thunder" für Tenor-Solo und Orchester. Konzerte mit dem Bach-Collegium Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Musica Alta Ripa und Konzerte in Italien, Frankreich, Peking, Russland und Tschechien runden seine rege Tätigkeit als Solist ab.