Biografie 

Benedikt Nawrath debütiert beim Musikfestival Aspekte Salzburg im Mai 2014 mit dem Eliteensemble für Neue Musik aus Wien "die reihe" unter der Leitung von Johannes Kalitzke das Werk von Elliot Carter "In Sleep, in Thunder" für Tenor-Solo und Orchester.

Der Tenor Benedikt Nawrath wurde in Heidelberg geboren. 
Er studierte an der Hochschule für Musik Würzburg zuerst Schulmusik und wechselte dann in das Gesangsstudium zu Prof. Endrik Wottrich. Bereits während des Studiums  debütierte er 2009 am Theater Erfurt als Tamino in „Die Zauberflöte“.  Mit „Die arabische Nacht“ von Christian Jost an der  Oper Halle kam er erstmals  mit der modernen Musikszene in Kontakt, in der er sich seitdem etablieren konnte. Zudem war er Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung und absolvierte Meisterkurse bei Ingeborg Hallstein und bei Scot Weir im Rahmen der Bachakademie Stuttgart.


Von 2010 - 2014 war Benedikt Nawrath festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim
. Sein Repertoire umfasst seitdem über 35 Partien, u.a. die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) und  Truffaldino (Die Liebe zu drei Orangen). Uraufführungen von O. Neuwirth, L. Ronchetti und A. Hölszky komplettieren die große Bandbreite.
Gastengagements führten ihn u.a. an das Staatstheater Darmstadt und als Belmonte an das Theater Heidelberg. Bei den Domstufen-Festspielen 2013 in Erfurt sang er den Pong in Puccinis Turandot.

Im September 2014 wechselte Benedikt Nawrath an das Staatstheater Wiesbaden.

Am weitesten gefächert ist sein Repertoire im Konzertbereich. 
Als Konzertsänger arbeitete Benedikt Nawrath mit namhaften Dirigenten wie Helmut Rilling, Karl-Heinz Steffens und Jörg Straube zusammen. Mit Letzterem erschien bei Carus die hochgelobte CD
mit Messe und Motetten von J. Chr. Altnickol. Konzerte mit dem Bach-Collegium Stuttgart, den Stuttgarter Philharmonikern, den Münchner Bachsolisten, Musica Alta Ripa und Konzerte in Italien, Frankreich, Peking, Russland und Tschechien runden seine rege Tätigkeit als Solist ab. Mit dem Eliteensemble aus Wien „die reihe“ unter der Leitung von Johannes Kalitzke erfolgte eine Einladung zum modernen Musikfestival Aspekte Salzburg im Mai 2014 mit einem Werk von Elliot Carter „In Sleep, in Thunder“ für Tenor-Solo und Orchester.